Heimathaus Wachholz

Heimathaus Wachholz im Sommer 2011

Heimathaus Wachholz im Sommer 2011

Das Heimathaus in Wachholz
Kaffee und Kuchen am Heimathaus
Heiraten im Heimathaus
Die Ausstellung in der Scheune
Die Webgruppe
Herdabende
Die Backgruppe
Die Heimwerkergruppe
Die Helfer

 


Das Heimathaus in Wachholz

Wenn vom Heimathaus Wachholz gesprochen wird, dann zumeist von der idyllischen und abgeschiedenen Lage des Heimathauses im Wachholzer Forst. Der Parkplatz vor dem Heimathausgelände lädt als Startpunkt zu kleinen Spaziergängen im angrenzenden Wachholzer Forst ein. Die Gemeinde Beverstedt hält auf dem Flett im Heimathaus Wachholz viele standesamtliche Trauungen ab, da diese durch den nostalgischen Rahmen und das Flair des denkmalgeschützen Heimathauses wirklich zu einem Erlebnis werden. Auch für besondere Festlichkeiten, runde Geburtstage, Firmenjubiläen, Vorträge oder andere spezielle Anlässe können Sie das Heimathaus mieten. Die Betreuer koordinieren die Termine und ist auch Ihr Ansprechpartner (siehe Kontakt). Selbstverständlich steht Ihnen der Vorstand für Informationen und Rückfragen ebenfalls jederzeit gerne zur Verfügung.

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Kaffee und Kuchen am Heimathaus

Genießen Sie die Abgeschiedenheit und Ruhe des Heimathausgeländes in Beverstedt Wachholz und lassen Sie sich durch das Betreuer-Ehepaar mit leckerem selbstgebackenen Kuchen und frischem Kaffee  verwöhnen. Nutzen Sie das Gelände und die Gebäude des Heimatvereins in Wachholz zu einem Zwischenstopp während einer Ausflugstour. Es wird darum gebeten, sich vorher (ca. 4 Tage) bei  dem Betreuerehepaar telefonisch anzumelden (siehe Kontakt).

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Heiraten im Heimathaus

Im restaurierten Heimathaus Wachholz sind Eheschließungen grundsätzlich im Zeitraum 01.04.-30.09. möglich. Für die standesamtliche Trauung richtet das Betreuer-Ehepaar, dass im Betreuerhaus direkt neben dem Haupthaus wohnt, den Trautisch an der Herdstelle festlich her. Ebenso sorgen sie nach Absprache mit dem Brautpaar für die Dekoration und den Blumenschmuck. Termine sowie der je nach Aufwand zu entrichtende Unkostenbeitrag (ca. 70 bis 100€) sind direkt mit dem Betreuer-Ehepaar abzusprechen (siehe Kontakt).

 Es werden noch Bilder von Trauungen die im Heimathaus stattgefunden haben gesucht,
die auf dieser Seite veröffentlicht werden sollen/dürfen.

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Die Ausstellung in der Scheune

Im Obergeschoss der Scheune sammelt und präsentiert der Heimatverein eine stattliche Sammlung an Alltagsgegenstände aus vergangenen Tagen, sowie Gegenstände und Kleingeräte die früher im bäuerlichen Haushalt Verwendung fanden. Die gesammelten Möbel und Gegenstände der ländlichen Wohnkultur, Haushaltsgegenstände, christliche Gegenstände und -Bücher sowie die Werkzeuge und bäuerliche Gerätschaften können gerne besichtigt werden. Nehmen sie Kontakt mit uns auf und wir sprechen einen geeigneten Termin ab.

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Die Webgruppe

Baum- oder Schafwolle, Seide, Leinen, Kaschmir oder Hanf – in der Webstube des Heimatvereins werden allerlei Materialien in geduldiger Handarbeit zu dichten Stoffen verwoben. Das Resultat lässt sich sehen: Wunderschöne farbenfrohe Teppiche, Geschirrtücher, Kissenanzüge, Tischsets, Tischläufer und Schals, die an kalten Wintertagen für wohlig warme Hälse sorgen. Karin Börger hält die Fäden in der Webstube in der Hand, sie gibt bei Bedarf Anleitungen und motiviert die anderen Frauen, ihre Kreativität auszuleben, phantasievoll zu sein und mit Mustern und Farben zu spielen.
Di
e Webstube des Heimatvereins befindet sich in einem Teil des Dachgeschosses der Scheune, ein kleiner Raum der direkt an den Ausstellungsraum angrenzt. Das Herzstück bilden fünf Webstühle, an denen jeweils verschiedene Frauen zu unterschiedlichen Zeiten an der Arbeit sind. Für die 5 bis 10 aktiven Weberinnen, die zur Kerngruppe gehören, ist die Webstube jederzeit zugänglich. Hier und da kommen Kindergärtler oder Schüler vorbei, um sich vorführen zu lassen, wie aus vielen Garnen ein einziger Stoff wird. Weben sei zeitaufwendig, bestätigt Karin Börger, die seit vielen Jahren von diesem alten Handwerk begeistert ist. Sie erinnert daran, dass es allein schon einige Stunden dauert, bis der Webstuhl eingerichtet ist und alle Fäden gespannt sind. Diese Arbeit erledige man am besten zu zweit und überhaupt findet sie, der gesellschaftliche Aspekt sei nicht ganz nebensächlich. In der Webstube finde ein lebhafter Austausch statt zwischen den unterschiedlichsten Frauen, die dasselbe Hobby ausübten. Es gebe allerdings auch Ausnahmen: „Wenn man sich ein sehr kompliziertes Muster vorgenommen hat, das die ganze Konzentration gefordert, ist man gerne einmal alleine.

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Herdabende

Die Herdabende auf dem Flett des Heimathauses haben eine lange Tradition. Im Frühjahr 1983 waren die Renovierungsarbeiten am Forsthaus Wachholz abgeschlossen und das Haus konnte für Veranstaltungen genutzt werden. Schon am 2. Sept. 1983 wurde der erste Herdabend auf dem Flett mit dem Thema „Geschichte und Geschichten aus der alten Börde Beverstedt“ durchgeführt. Mitwirkende waren Schulamtsdirektor Heinrich E. Hansen, Martin Schmidt, Hans Mindermann und Eberhard Nehring. Die angenehme Atmosphäre auf dem Flett, das interessante Thema, die beteiligten Gesprächspartner und der erfreuliche Zuspruch in der Bevölkerung ließen hoffen, in dieser Form einen kulturellen Beitrag in Beverstedt zu leisten. Die Gesprächsleitung hatte Walter Noeske übernommen. Ermutigt durch den Erfolg folgte noch im Dezember ein „Adventlicher Herdabend“ mit dem Singkreis Heerstedt, den Schulkindern der Grundschule Beverstedt und  Mitgliedern des Heimatvereins.

Dieser erfolgversprechende Beginn wurde in den folgenden Jahren fortgesetzt und hat seitdem einen festen Platz im Veranstaltungsprogramm des Heimatvereins. Die Auswahl der Themen ist breit angelegt; gute Unterhaltung mit Beiträgen über Land und Leute unserer norddeutschen Heimat und Themen, die sich mit den historischen Bezügen der näheren Umgebung befassen, standen u.a. auf dem Programm. Die Literatur hatte bei den Herdabenden besondere Bedeutung. Die Lesungen von Horst Kroll, Schauspieler am Stadttheater Bremerhaven, werden für viele Zuhörer unvergessen bleiben. Seit 1987, bis zu seinem Tode im Jahre 2000, hat er jährlich auf dem Flett des Heimathauses seine Lesungen abgehalten. Viele weitere namhafte Referenten widmeten sich in ihren Ausführungen dem Anliegen des Heimatvereins. Eine gute Zusammenarbeit gab es mit dem 1. Vorsitzenden der „Männer vom Morgenstern“ Heinrich E. Hansen, der oft als Referent im Heimathaus war.

Einen hohen Stellenwert hat der Naturschutz durch einen Herdabend mit dem Thema „Naturschutz in der Gemeinde Beverstedt“ eingenommen. Ziel dieses Abends ist es, die aktiven Naturschützer mit den Vertretern der Verwaltung an einen Tisch zu bringen, um die Fragen des Naturschutzes in der Gemeinde  durch eine sachliche Diskussion zu lösen. Die Besucherzahl an den Herdabenden ist unterschiedlich groß. Es gab ein „volles Haus“ oder auch nur eine kleine überschaubare Gruppe von Zuhörern. Die Überlegungen, die Herdabende aus dem Veranstaltungsprogramm zu streichen, wurden jedes Mal durch einen Beschluss des Vorstandes verworfen. Und so führen die Herdabende ein zwar wenig auffälliges aber doch anspruchsvolles Dasein im Heimatverein.

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Die Backgruppe

Ende der 80-ziger Jahre fing alles an,
in der Webdönz das Backen begann.
Schwarz- und Buttermilchbrot wurden immer besser,
und fanden fortan viele Esser.
Dann kam der leckere Butterkuchen dazu –
die Backgruppe bringt bis heute nichts aus der Ruh´.
Seit Jahren stecken wir voller Kreativität,
und so manches Rezept in der neuen Backstube entsteht.
Pizzabacken beim Ferienspass ist der Hit,
da machen alle Kinder gerne mit.
Kartoffel- oder Handwerkertag sind im Herbst angesagt,
dazu ist die Backgruppe immer wieder gefragt.
Aber auch sonst gibt´s so manches Pläsier,
in der Heimathaus-Backgruppe – das sind wir:
Lydia Otjen, Annegret Krohn, Karin Börger, Helga Silber, Elke Lührs, Bärbel Horch
und die Heizer vom Steinbackofen:
Robert Otjen, Hans-Jürgen Petersen, Rolf Börger, Günter Silber, Helmut Horch.

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Die Heimwerkergruppe

Im Heimatverein bestand schon lange der Wunsch, eine Handwerkergruppe zu bilden, die sich um die zahlreichen Gerätschaften und Gebrauchsgegenstände kümmert. Am 24.03.2003 war es dann so weit; die ersten vier Mitglieder schlossen sich zur Handwerkergruppe im Heimatverein zusammen. Es waren Handwerker im Ruhestand, die ihre Kreativität und Arbeitskraft dem Heimatverein für Aufgaben wie Erhalt und Ordnung der alten Geräte und Gebrauchsgegenstände zur Verfügung stellten.

Nach zwischenzeitlich über zehn aktiven Mitgliedern ist die Gruppe z.Zt. auf zwei aktive Vereinsmitglieder geschrumpft, es werden deshalb noch „ruhelose Hände“ gesucht, um die nicht endende Arbeit im Heimatverein zu bewältigen. Es werden alle handwerklichen Kenntnisse benötigt, denn die Aufgaben umfassen Tischler-, Schmiede-, Schlosser-, Polsterer-, Maurer- und Malerarbeiten, um nur die Wichtigsten zu nennen. Aber auch Hobbyhandwerker sind gerne gesehen.

Da nicht immer alle Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, wenn ein Arbeitseinsatz geplant ist, wäre es schön, wenn sich noch recht viele melden würden.

Bilder folgen!

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Die Helfer

Der Veranstaltungskalender des Heimatvereins zeigt, dass in eine große Zahl kleiner und großer Veranstaltungen am Heimathaus Wachholz, am Dorphuus Lunestedt und an der Wassermühle Deelbrügge durchgeführt werden; Vorhaben, die oft eine große Vorarbeit erfordern. Der aufmerksame Leser wird schnell erkennen, dass eine große Veranstaltung wie z.B. der jährliche Frühschoppen am Himmelfahrtstag, der Apfeltag, der Kartoffeltag oder das Erntefest am 03. Oktober jeweils umfangreiche Vorbereitungen erfordert. Nach den organisatorischen Überlegungen wie Musikgruppen auswählen, Getränke bestellen usw., beginnt die eigentliche Arbeit: die Räumlichkeiten herrichten, Tische, Stühle und Bänke je nach Wetterlage drinnen oder draußen aufstellen, Kaffee kochen und anbieten; im Steinbackofen Brote und Butterkuchen backen, Getränke bereithalten und vieles andere mehr. Alle diese zahlreichen kleinen Handgriffe sind erforderlich, um den Gästen ein paar frohe Stunden zu bieten. Nach dem Fest  ist die Arbeit noch lange nicht beendet, dann wird aufgeräumt und so lange gearbeitet, bis alles wieder an seinem Platz steht. Dieser kurze Abriss lässt erkennen, wie viel Arbeit in so einer Veranstaltung steckt.  Neben diesen Großveranstaltungen in den Häusern des Heimatvereins gibt es im Laufe eines Jahres immer Arbeiten zu erledigen; kleine Reparaturen müssen an Gebäude und am Inventar durchgeführt werden. So muss z.B. das Mahlwerk in der Wassermühle Deelbrügge ständig gewartet werden, damit es betriebsbereit bleibt oder die Steinbacköfen am Heimathaus und am Dorphuus müssen so überwacht werden, dass diese jederzeit benutzt werden können. Nach der Winterpause steht im Heimathaus Wachholz und in der Wassermühle Deelbrügge der Frühjahrsputz an, um die Gebäude und die Außenanlagen in einen vorzeigbaren Stand zu bringen. Besondere Situationen, wie z.B. der Bau der Fachwerkscheune erfordern zusätzlich  zahlreiche helfende Hände.

Die Bewältigung dieser Aufgaben ist nur möglich, wenn es im Verein Frauen und Männer gibt, die bereit sind, diese Arbeiten freiwillig und ohne Bezahlung zu übernehmen. Diesen zahlreichen Helferinnen und Helfern sei an dieser Stelle ein aufrichtiger Dank gesagt. Ihre Tätigkeit, oft im Verborgenen, macht es erst möglich, das Heimathaus, das Dorphuus und die Wassermühle mit Leben zu füllen.

An einem jährlich stattfindenden Dankeschön-Tag sind  alle Helferinnen und Helfer Gäste des Heimatvereins.

Bitte setzen sie sich mit uns in Verbindung, wenn sie Interesse an der aktiven Mitgestaltung des Vereinslebens und an Tätigkeiten als Helfer oder in einer der Arbeitsgruppen oder Ausschüsse im Heimatverein der Samtgemeinde Beverstedt e. V. haben. Jede helfende Hand ist herzlich willkommen.

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